Moderne ganzheitliche ästhetische Behandlungen

Moderne ästhetische Behandlungen hinterfragen neben den ästhetischen Zielen auch Ganzheitzlichkeit, Nachhaltigkeit und Prävention. Dabei geht es nicht mehr um die Glättungsintensität einzelner Falten, sondern um ganzheitliche kompositorische Veränderungen an Gesicht, Hals, Händen etc.

Ganzheitlichkeit bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur eine Struktur mit einer Methode, z. B. Filter auf Hyaluronsäurebasis oder Botox zu behandeln, sondern alle anatomischen Strukturen der zu behandelnden Region in die Analyse und Therapieplanung ggf. mit unterschiedlichen Methoden wie Needling, Radiofrequenz, PRP, Filler, Botox, Fäden oder Mesotherapie in Kombination ein- oder mehrzeilig einzubeziehen.

Nachhaltigkeit bezieht sich auf das Problem des trotz aller Therapien fortschreitenden Alterungsprozesses, bedingt u.a. durch zunehmende negative Umwelteinflüsse aus Luft, Wasser, Nahrung, E-Smog und Stress. Damit sind frühzeitige Behandlungskonzepte mit regelmäßigen Wiederholungen und Kombinationstherapien, die dem Kollagen- und Fett,- sowie Elastizitätsabbau entgegenwirken, aber auch zum Volumenaufbau und zur Hydratisierung der Haut beitragen, gefragt.

Trotzdem ist die Haut immer nur so gut wie die allgemeine Nährstoffversorgung des Körpers oder der Zustand unseres Darmes. Das eröffnet eine grundlegende Anti-Aging-Behandlung von Körper, Geist und natürlich Haut durch eine Darmsanierung, Ausgleich von Nährstoffdefiziten und Entgiftungstrategien. Es beinhaltet aber auch einen 3. Aspekt der Ästhetik-die Prävention. D. h. es sollte nicht erst behandelt werden, wenn es schon zu deutlichen Alterungserscheinungen gekommen ist.

Bereits ab dem 30.Lebensjahr können alle bisher genannten Konzepte Anwendung finden, ggf. auch Anti-Aging-Infusionen, die im Gegensatz zu Cremes für die Hautpflege direkt die Haut und den Körper erreichen