Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Bei chronischen Schmerzen werden auf der Suche nach Gründen gerne Diagnosen wie Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Abnutzungen, Beckenschiefstand, Wirbelgleiten, Nervenentzündung, Fehlstellungen und Fibromyalgie gestellt.

Durch unsere heutige Lebensführung mit überwiegend sitzender Haltung (Sitzen beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit , zum Mittagessen, Kaffeetrinken, Abendessen, Fernsehen) kommt es zur Verkürzung bestimmter Muskeln, die dadurch zu einer vermehrten Belastung von Wirbelgelenken und anderen Gelenken, sowie einer Überdehnung der Gegenspieler führt. Um einem Schaden vorzubeugen, reagiert der Körper mit einem Warn-Schmerz. Dies ist vergleichbar mit dem Aufleuchten der Warnlampe im Auto, wenn der Ölstand zu niedrig ist, noch ist kein Schaden entstanden, aber wenn nicht reagiert wird, kann ein Schaden entstehen! Die Therapie nach Liebscher und Bracht besteht in der Druckbehandlung bestimmter Punkte, die zu einer Entspannung des dazugehörigen Muskels führt. In den meisten Fällen kommt es zu einer Schmerzreduktion oder Schmerzfreiheit des Patienten, schon während, oder nach der ersten Behandlung. Durch Einüben von Dehnungsübungen der betroffenen Muskeln kann der Patient dem Wiederauftreten des Schmerzes vorbeugen.

Bei folgenden Erkrankungen kann die Behandlung nach Liebscher und Bracht angewandt werden:

  • Rückenscherzen
  • Nackenscherzen
  • Kopfschmerzen
  • Knieschmerzen/ Kniearthrose
  • Hüftschmerzen/ Hüftarthrose
  • Fußschmerzen, Fersensporn
  • Schulterschmerzen, Kalkschulter/ frozen shoulder
  • Tennisellenbogen, Golferellenbogen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Wadenschmerzen
  • Achillessehnenprobleme
  • Krampfwade
  • Trigeminusneuralgie
  • Migräne
  • Asthma